Sonntag, 06.04.2014

wie die Zeit vergeht- & schon klopft der Herbst an die Tür

Seit meinem letzten Blog Eintrag hat sich wieder einiges getan:) nach meinen zwei Wochen Wwoofen ging es für mich nach Wellington um am Flughafen meine sehnsüchtig erwartende Mama abzuholen! AAber ihre Anreise stand unter keinem guten Stern!  Nach ewigen warten,  sie kam einfach nicht aus der sichetheitszone, mussten wir feststellen dass ihr Koffer während eines zwischen stop s irgendwo stecken geblieben sein muss! Und das bei ihrem ersten Flug!  Aber das sollte uns nicht weiter stören. So schön war es sie wieder zu sehen und dazu sitzen und zu erzählen:) aber das wäre ja irgendwann zu langweilig. Ein paar Tage später ging es mit dem Flieger nach Christchurch auf die Südinsel, dort hielt es uns aber nicht lange. Hier in Christchurch war vor drei Jahren ein Erdbeben gewesen und trotz Wiederaufbau lag noch so vieles in Trümmern,  dass es erschreckend war,  was sich damals dort abgespielt haben muss!  Danach zog es uns nach kaikoura wo wir gleich mehrere Nächte blieben.wir sahen wunderschöne seerobben die sich in den Sonnenstrahlen auf Felsen sonnen und unser krönender Abschluss in kaikoura war schwimmen mit Delphinen. Ein Traum!! Dann ging es weiter nach Nelson, wo wir auch etwas im Abel tasman wandern gingen. Aber zu schnell war unsere gemeinsame Zeit auch schon am Ende und es ging zurück nach Wellington. Und diesmal fiel mir das Tschüß sagen ganz schön schwer.  Am liebsten wäre  ich mit nach hause geflogen. Aber noch werde ich ein paar Wochen hier verbringen.

Ich versuchte mein Glück nun in bleneheim in der Hoffnung einen Job auf den unzähligen weinplantagen zu ergattern. Demnächst sollte auch die Ernte starten. Aber so einfach wie ich mir das gedacht hatte,  war es dann doch nicht. In zwei Wochen konnte ich gerade mal zwei mal arbeiten. So etwas kann einem völlig deprimieren! Aber da war es gut, dass es vielen in meinem. Hostel ähnlich erging,  dass man gemeinsam in den tag hinein leben konnte. Aber genau das habe ich gehasst,  ich war so motiviert arbeiten zu gehen und konnte einfach nicht. 

Als ich dann noch in dem Ort das hostel wechselte ( es tat mir so leid um all die wunderbaren Bekanntschaften, aber die Hygiene und alles drum und dran war nicht mein Fall:( so sehr freute ich mich woanders einen platz bekommen zu haben:) und seitdem. Konnte ich auch über einen anderen Vermittler etwas mehr arbeiten gehen. Aber leider reichte das Geld nicht wirklich um davon Unterkunft und Verpflegung zu bezahlen.  Wie froh ich jetzt war mir als au pair um so etwas keine sorgen machen zu müssen!

Aber nach drei Wochen blenheim zog es auch mich WWeiter. Noch habe ich so wenige von der Südinsel gesehene,  was sich schleunigst ändern soll! Mittlerweile wurde auch hier die uhr umgestellt, nur beginnt jetzt die Winterzeit.  Und auch in dieser Jahreszeit zeigt sich die Natur von seiner schönsten Seite. Alle Bäume farben sich aber es wird auch kälter. Umso schöner ist es wenn die sonne noch mal raus kommt! 

 

Mittwoch, 12.02.2014

wwoofing

Um die nachsten 2 Wochen zu uberbrucken, bis mich erneut Besuch von meiner Mami erwartet, dachte ich mir, probiere ich doch mal etwas neues aus. Eigentlich hatte ich es mir hier alles etwas einfacher vorgestellt. Hier, mal da etwas Geld verdienen und weiter Reisen. Aber so einfach ist das alles nicht und ich wollte in den kommenden Tagen auch nichts dem Zufall uberlassen. Also habe ich mir ein Wwoofing-Profil erstellt und arbeitete jeden Tag ein paar Stunden fur meine Unterkunft, wenn ich auch kein Geld dabei verdienen kann. und so bin ich nun hier gelandet, in Martinborough auf einem Weingut :) Warum sollte man denn mal nicht etwas neues ausprobieren, und neue Erfahrungen sammeln? Ich lebe jetzt hier bei einem alteren Parchen und probiere mich jeden Tag mit ein paar Aufgaben aus. Weintrauben schneiden, Netze flicken (damit die Vogel nicht alles abpicken konnen) und und und..Vllt entwickle ich mich ja noch zu einem richtigen Weinkenner ;)

erster Abend:) Yummy- Weintrauben :)

Aber auch an Abenteuern fehlt es mir hier nicht! Letztes Wochenende wurde ich mit "Trampen" genommen. -> packe Lebenswichtige Dinge ein wie Essen und ein paar Klamotten und gehe Wandern. so weit so gut. Wir packten also alles zusammen und fuhren zum Fusse eines Berges, liesen das Auto hinter uns und sturtzten uns auf einen 8km langen Wanderweg. zu meinem bedauern, stetig Bergauf! Ich dachte ich komme nie an! und ware ich junger gewesen, hatte ich mich sicher irgendwo mitten auf dem Weg gesetzt und gewartet, bis mich jemand tragt :D Der Weg nahm einfach kein Ende! Mein Rucksack wurde immer schwerer, der Berg steiler und das Wetter regnerischer.

Noch nie hatte ich mich dann so gefreut, eine Hutte zu sehen! wo wir die Nacht verbringen wollten. mit einer kleinen Ausnahme: kein Strom! Feuerholz gab es fur einen kleinen Kamin, und fliessend Wasser mit Waschbecken gab es ausserhalb;) geschlafen wurde auf Matratzen, die dort schon vorhanden waren, und alles war in einem grossen Raum! Aber es war aufregend! Es kamen auch noch mehr Wanderer, so dass man nach und nach untereinander ins Gesprach kam und man neue Bekanntschaften machte:)

die Stufen wollten nicht enden! uber den Wolken :D glucklich, wieder am fusse des berges zu sein!

Am nachsten Morgen ging es dann alles wieder zuruck-Bergab! und ich dachte Bergauf ware anstrengend, aber andersherum war es fast noch schlimmer. es regnete ubrigens immernoch;)

Zuruck im Haus brauchte ich erstmal 2Std Schlaf, um meine Krafte zu regenerieren , trotzdem blieb mir der Muskelkater nicht erspart. Ihr seht also, mir gehts es auch hier auf einem Weingut recht gut, trotzdem vermisse ich das/den ein oder andere sehr! Bis bald ♥ 

Mittwoch, 12.02.2014

Time to say good bye!

Nach drei Monaten Bergauf- Bergab naherte sich meinem Aupair leben ein Ende! Trotzdem gab es in meiner letzten Woche noch ein nicht all zu schones Ereignis, welches ich sicher immer in Erinnerung behalten werde. Erdbeben! ja richtig gelesen, wir wurden von einem Erdbeben uberrascht, und man fuhlte sich das schecklich an! ich dachte mir kommen die Wande jeden Augenblick entgegen, so plotzlich wie es auftauchte verschwand es zum Gluck auch wieder, aber der Schock sass noch tief. und zu meiner Uberraschung lagen auch ein paar Bilder auf dem Boden. Das Zentrum war keine 60km von uns entfernt gewesen und die Starke betrug 6,3 ... eins weiss ich schonmal, so etwas mochte ich nicht noch einmal fuhlen! Mit dem Ende meines Aupair jobs naherte sich aber auch ein frohliches Ereignis! Endlich kam mein langerwarteter Besuch aus Deutschland:) Meine Schwester und Vati nahmen den langen Flug auf sich um mit mir ein paar schone Tage zu verbringen, wie glucklich mich das machte!

Mit "meinem Auto" von der Farm holte ich die beiden vom Flughafen ab, zunachst war ich froh den Weg nach Wellington in die Innenstadt zum Hostel gefunden zu haben. Danke an mein Handy und Googlemaps :) Der Weg zum Flughafen war dann doch nicht so einfach wie ich dachte. Im dunkeln und Grossstadt! Empfehle ich auf keinen Fall weiter! aber auch hier kam ich nach unzahligen verfahren an, und war uber glucklich endlich meine Liebsten wieder zu sehen!

Auf uns warteten jetzt ersteinmal aufregende und abenteuerreiche Tage! Nach Sightseeing im "windy" Wellington, zeigte ich mein "altes" zu Hause auf der Farm und Castlepoint.

kaum zu glauben, dass ich jemals so braun geworden bin!CastlepointSommer-Sonne-Strand *.*ohne Worte :*

wir machten einen Roadtrip nach : Taupo, Tauranga, und Rotorua. Naturlich nahmen wir das volle Touri-Programm mit :) ->Skydive in Taupo, Jean und ich sprangen aus 15 000 Fuss ins leere! nach einer Minute freier Fall konnte man auch wieder etwas aufatmen, als sich der Fallschirm offnete. in Matamata wurde Hobbiton erkundet, und wir konnten uns einmal wie ein kleiner Star fuhlen:)

 einmal im leben richtig fliegen..einmal wie im Film fuehlen:)  

Etwas ruhiger ging es dann in Tauranga zu, wo wir die Sonne am Strand genossen und das ein oder andere Mal von einem Wasserfall ins kuhle Nass sprangen:)

  wo ein wille ist, ist auch ein weg/ sprung :)Mt. Manganui ♥

Letzter Halt: Rotorua, und ich dachte Jean kippt gleich neben mir um! Das typische hier: der Schwefelgeruch- mehr oder weniger stark auf allen Strassen. hier wartete unser letztes Abenteuer auf uns: Wildwasserrafting!! Vati hatten wir er weniger erklart, was wir dabei machen mussten, und so wurde er auch mehr oder weniger in Wasser geschmissen :D Das besondere hier, auf uns warteten gleich 2 Wasserfalle, der letztere hatte dann doch ein etwas grosseres Ausmass von 7m, was dann doch dem ein oder anderen das Herz in die Hosentasche rutschen lies. Aber "we did it", und es war Aktion pur! zunachst paddelten wir in ein paar Stromschnellen, uberstanden den ersten Wasserfall und alle waren glucklich :) Doch dann kam das "Highlight" - einer der grossten Wasserfalle fur Wildwasserrafting, und wir sollten ihn nicht ganz trocken uberstehen! wir rutschten ihn herunter und einer nach dem anderen wurde aus dem "Boot" gezogen. Jean war die erste, ihr wurde das alles schon am Anfang etwas zu bunt :D ich allerdings hoffte, irgendwie, egal auf welche Art und Weise der Gefahr zu entgehen, und klammerte mich ganz tapfer fest, und blieb fur ein paar Augenblicke sitzen. Doch dann wurde ein Sog immer grosser, der mir meine Schuhe/Stiefel (die wir bekommen hatten) auszog. und hatte ich mich den Wassermassen nicht ergeben, ware wahrscheinlich auch mein Bikinihoschen baden gegangen, wenn ich es nicht in letzter Sekunde zurecht gezogen hatte :D einen meiner Schuhe fand man leider nicht mehr wieder, und fertig war meine doch recht personliche Aschenputtel-Geschichte!

Abenteuer-Aktion! ich glaub, ich sass immer noch im boot..

Mit vielen Abenteuern und wunderschonen Momenten gingen unsere gemeinsamen Tage wie im Flug herum und ich musste mich nun nicht nur von Jean und Vati verabschieden, sondern auch von meiner "Neuseelandischen Familie". Nach drei Monaten werde ich also nicht mehr gebraucht, und werde mich nun in mein nachstes Abenteuer sturzen!  

Montag, 06.01.2014

Happy New Year :)!

Hallo ihr lieben:)

in den letzten Wochen ist so viel passiert, und ich weiss gar nicht mit was ich zuerst anfangen soll...

Vor Weihnachten ging meine "Pechstraehne" weiter, von jetzt auf gleich bekam ich schreckliche Zahnschmerzen! Als ich dann ein paar Tage spater einen Termin hatte waren sie naturlich wieder weg. Der Zahnarzt (den ich ubrigens kaum verstand, sie war eine Asiatin) rontge erstmal und musste feststellen, dass ich gleich 2 Locher hatte! Yeahr! und das vor Weihnachten. Aus unerklarlichen Grunden musste ich jedoch bis ins neue Jahr warten, um einen neuen Termin fur die noch ausstehende Behandlung zu bekommen.. Gestern war es dann auch schon soweit, und ich sass eine ganze Stunde, mit zwei Betaubungsspritzen. Aber mir gehts jetzt soweit wieder gut und meine Auslandsversicherung hat sich somit auch gelohnt:)

Dann kam Weihnachten...meine grosste Sorge! Das erste Mal alleine, ohne Familie und gleich soweit weg feiern.. irgendwie schon komisch, vorallem das Sommerwetter dazu!

Aber wenn ich mich jetzt an die Tage zuruck erinnere, kann ich nur sagen, dass ich ein sehr schoenes Fest hatte und meine Familie alles sehr traditionell gefeiert hat:) zunachst kamen alle Geschwister von George (er hat noch 2Schwestern und 2 Bruder) mit Kindern. Wir waren also 12 Erwachsene, 8Kinder und 1 Baby! Richtig viel los! Es schliefen auch alle uber die Feiertage da, dass ich mein Zimmer raumen musste, aber in einen wunderbaren Wohnwagen ziehen durfte, so gemutlich!!

Heiligeabend gingen wir noch in die Kirche. Der Gottesdienst war nicht zu lang fur die Kinder und schon familiar gestaltet. Es war nur eine kleine Kirche und alle von der Farm runterherum kamen, also kannte sich auch jeder untereinander, und der Pfarrer konnte auch mal direkte Fragen stellen wie: "um was geht es eigentlich bei Weihnachten" ... Es wurden Weihnachtslieder gesungen, die von Georges Mum auf der Orgel begleitet wurden..

Spater hatten wir noch Abendbrot und alle Kinder waren so schon aufgeregt, am nachsten morgen konnten sie ja ihre Geschenke aufmachen! bevor alle in Bett gingen wurde noch ein Teller mit Leckereien und einem Brief fur "Father Christmas" geschrieben :) 

Kekse und Bier fur den WEihnachtsmann, Mohren fur die Rentiere so viele Geschenke! alle Kids voller Vorfreude

Am nachsten Morgen wurden dann von allen zuerst ihre Socken geoffnet!Die hingen/ lagen vorm Kamin. ich hatte auch eine bekommen:) nach dem Fruhstuck durften dann, wenn alle Kinder da waren, die groseren Geschenke unter dem Baum geoffnet werden! Es war so ein Chaos! So viele Geschenke hatte ich noch nie aufeinmal gesehen!

Den Vormittag uber wurde dann damit gespielt oder im Pool geschwommen! Das warme Wetter hatte echt etwas positvies! jeder konnte sich im Garten austoben:) Allerdings stieg auch der Sekt schneller in der Kopf :D

unser Mittagstisch:)

Am nachsten Tag "Boxing Day" werden eigentlich alle Essensreste in "Boxen" gepackt und bei einem Picknick verwertet.. wir blieben aber alle hier und nach dem Mittagessen wurde im bei uns im Garten Tennis gespielt. ich versuchte naturlich auch mein Gluck, war aber nur ein hoffnungsloser Anfanger! Es kamen auch bekannte von der nachsten Farm, und so war das Haus wieder voll.

Am 27. fuhren alle wieder weg, und ich machte einen "Grosseinkauf" fur das anstehende Festival! Rebecca hatte ein Zelt gekauft und gemeinsam mit ihr verbrachte ich Silvester in Gisborne, die erste Stadt die den Sonnenaufgang 2014 sieht!

Adam, ein Farmarbeiter hatte uns mitgenommen, damit wir nicht alleine die 6 stundige Fahrt antreten mussten. Rebecca und ich hatten ein Ticket fur den gunstigsten Campingplatz, der der am leisesten war, und von allem anderen Dingen weiter entfernt. Aber das storte uns nicht sonderlich.Aber hier gab es super strenge Regeln! kein Glas, also wurde mir schon mal mein Marmeladenglas furs Fruhstuck weggenommen, wir lacherlich! auch durfte ich irgendwann meine Sonnencreme abgeben, es war eine Spruhflasche. Aber die beiden Sachen holte ich mir wieder zuruck:)

Das Fesitvalgelande, 20 min Shuttle-Busfahrt entfernt war super:) 2 grosse Hauptbuhnen(gross ist relativ, im Vergleich zu Deutschland) und mehrere kleine Buhnen/ Zelte, wo DJ's auflegten. Wir hatten eine schone Zeit, auch wenn alles vollig uberteuert war!

Gisborne am Abend so viele Verruckte und ein neuer Weltrekord! 00:00 Uhr die ersten Sonnenstrahlen 2014! Herzlich Willkommen im Jahr 2014!

Jetzt bin ich wieder zuruck auf der Farm und warte, dass Nachmittag meine "Familie" von ihrem Urlaub zuruck kommt. Dann werde ich hier nur noch 2 Wochen arbeiten, 2 Wochen Urlaub mit den Liebsten verbringen, und mich in das nachste Abenteuer sturzen!

Bis bald, ich habe euch lieb:)

Mittwoch, 11.12.2013

nicht alle Neuigkeiten sind immer gute Neuigkeiten; )

Hallo ihr lieben. Ich werde mich in den nächsten Wochen und Monaten nicht mehr all zu viel melden können und leider auch keine Bilder hoch laden können. Der Grund mein lieber Laptop hat sich altersbedingt von mir verabschiedet. Gut dass jemand das smart Phone erfunden hat. Damit ich mich trotzdem noch regelmäßig zu hause melden kann und wenn ich mit dem Auto unterwegs bin Dank GPS nicht im nirgendwo lande. Das geht hier übrigens ganz schnell :D

Mir geht es hier gut:) :) die sonne tut gut,  auch wenn meine Haut mittlerweile einer Schlange ähnelt. Wenigstens gibt es einen super schönen Pool im Garten. Letzte Woche hatte ich mich dann auch mal ins Meer getraut, obwohl die Wellen nicht zu hoch waren (anstelle von anderen Tagen) musste ich gut auf meinen Bikini aufpassen:D

Weihnachten naht. Die ersten Plätzchen wurden schon gebacken, mein erster Stollen wirst auch bald fertig gebacken,  und nächste Woche beginnen die Weihnachtsferien/Sommer Ferien. Die Zeit geht also sehr schnell um. Hoffe ich, denn dann bekomme ich auch schon meinen Besuch:) vorfreude!

Ich weiß jetzt auch warum die Kinder hier lieber einen Adventskalebder zum selber auffüllen haben, einer mit Schokolade würde schmelzen. Ich spreche aus Erfahrung, immer wenn ich abends ein Türchen auf machen möchte ist die Schokolade geschmolzen. Also nur morgens öffnen:D

Ihr seht mir geht's noch gut, auch wenn ich euch alle in Deutschland und den Weihnachtsmarkt und den Schnee und und und vermisse! Aber so ein heißer Sommertag hat auch was. Weihnachten ist schließlich jedes jahr, auch wenn dieses eine ganz neue und bestimmt auch nicht leichte Erfahrung sein wird. 

Bis bald ich habe euch lieb! 

 

Sonntag, 01.12.2013

1.Dezember-Weihnachten naht!

Wie die Zeit vergeht, schon ist Dezember und Weihnachten steht vor der Tür! Und es wird immer wärmer, der Sommer kommt:) Das Farmleben ist wie immer aufregend. Jetzt, wenn es warm wird gehe ich mit den Kids in den Swimmingpool im Garten, es ist immer ein Erlebnis wert! Ein Sprung ins erfrischende Nass:) Mein letztes Wochenende verbrachte ich Samstag  mit Charlotte. Sie ist Französin und lebt seit drei Wochen mit auf der Farm. Sie ist 24 und möchte später richtig in Neuseeland leben. Das hätte ich nicht drauf, obwohl das Land und die Leute einzigartig wunderbar sind! Wir waren also in Masterton, und da es da nicht so viel zu sehen gibt, aßen wir Fish und Chips zum Abendbrot und gingen ins Kino zu Catching Fire:)! Den Film muss man gesehen haben, vllt schaffe ich es auch noch hier ein zwei Bücher von der Trilogie zu lesen. Nicht zu vergessen, wir naschten im Kino die unwiderstehlichen Timtams :)

Sonntag ging ich mit Sarah und Charlotte für eine Wanderung mit. Ich dachte es wird etwas gemütlich, denn dir Sonne brannte. Aber die zwei Sprinteten vorne weg! Und über die Hälfte ging bergauf! Von dem Hügel/ kleinen Berg hatte man aber eine umso schönere Aussicht. Es hatte sich gelohnt!

   bester Blick über die Farm die letzten Tage

Heute am 1. Dezember war es dann soweit, es wurde Zeit für den Weihnachtsbaum, wir machten uns alle zusammen auf den Weg um einen auf der Farm zu finden. Das war mal wieder ein kleines Abenteuer wert zusammen mit den Kindern und Charlotte hinten auf dem Jeep mit zu fahren. Nach kleinen Konflikten und Meinungsverschiedenheiten steht das „Bäumchen“ nun im Wohnzimmer geschmückt und wartend, dass sich endlich Weihnachtsgeschenke darunter einfinden. Es ist schon ein komisches Gefühl so weit weg von zu Hause das erste Mal alleine in einer „fremden“ Familie zu feiern. Aber ich denke es ist eine Erfahrung wert. Und so groß wie die Familie ist, wird es sicher auch nie langweilig!

   der Kampf mit dem Baum! Tadaa:)

Und dann kommt auch noch Silvester … Aber ich freue mich, ich bin ein glücklicher Besitzer von einem Festivalticket, und werde eine der Ersten sein, die den Sonnenaufgang 2014 miterleben darf! Es warten Empire of the Sun, Rudimental, Whiz Kalifa und viele mehr auf mich. Ich freue mich zusammen mit Rebecca dort hingehen zu dürfen! Woooho:)

 

Also ihr seht, soweit geht es mir hier ganz gut. Ich habe alles was ich brauche, es wird auch regelmäßig gebacken (ich schreibe mittlerweile viele Rezepte auf, damit ich die Besten nicht vergesse, wie diesen leckeren Brownie-Cheese-Cake)

 

Aber trotzdem fehlt mir ein großer Teil, und das seid ihr in Deutschland! Don´t worry, mein Besuch naht!

Sonntag, 17.11.2013

Abenteuer Tongariro National Park

Letztes Wochende kam ich endlich mal wieder raus von der Farm. Es tat gut wieder neues zu sehen und zu erleben. Rebecca und ich buchten zwei Hostelnächte in der Nähe vom Nationalpark Tongariro und verbrachten dort unsere freien Tage gemeinsam. Ich habe echt Glück in meiner Familie ein“eigenes“ Auto fahren zu dürfen, sonst würde ich hier irgendwann eingehen…

Freitag Vormittag fuhr ich erstmal zu Rebecca (sie hat ihre Au-pair-Stelle an der Westküste und ich an der Ostküste, also fuhr ich erstmal knapp 3 Stunden zu ihr) Kurz bevor ich bei ihr ankam, wartete die erste Überraschung auf mich. Mitten auf der Straße stand ein Auto und bat mich links heran zu fahren und zu warten. Da ich auch in diesem Auto die vorderen Fenster nicht öffnen kann, öffnete ich die Tür und fragte, was denn los sei. Die Antwort war, dass in ein paar Minuten ein Haus vorbei kommt. Ich dachte mir nur so, das ist jetzt aber ein schlechter Witz, oder ich habe ihn nicht richtig verstanden… na gut, ich wartete, war ja nicht das einzige Auto…Kurze Zeit später kam aus der Richtung noch ein Auto herangefahren mit einem Schild auf dem Dach „house follow“ . Also doch ein Haus?! Und keine weiteren zwei Minuten wurde wirklich ein Haus angefahren!

  ...und es war kein witz!

Mit Rebeccas Auto fuhren wir dann ins National Park Village. Dort schliefen wir und hatten am nächsten Tag unseren Bustransfer zum Nationalpark, wo wir wandern gehen wollten. Da ich mich kaum informiert hatte(es war Rebeccas Idee und das ist einer der Top 2 Wanderungen, die man in Neuseeland tun sollte), wusste ich natürlich auch nicht was mich alles noch erwarten sollte. Im Hostel angekommen wurde ich vorgewarnt doch bitte einen Hut zu tragen, es könnte sehr heiß werden. Also kaufte ich mir noch einen…

Doch am nächsten Tag waren nur Wolken am Himmel!

Den Walk den wir nun am Samstag machten, nennt sich Tongariro Alpine Crossing und ca. 17-18 km lang. Der Tongariro Nationalpark ist einer der ältesten der Erde und  beinhaltet Ansammlungen von Vulkankegeln, einige von ihnen sind heute auch noch aktiv.

noch sah alles ganz gemütlich aus die langsam wurde es steiler.. der Nebel nahm immer mehr zu !

Der Walk war auf jeden Fall alle Mühe wert! Am Anfang dachte ich, es wird ganz gemütlich. Doch als wir immer steilere Berge ersteigen mussten, das Wetter mit zunehmender Höhe immer schlechter wurde (Nebel, Wind, Sprühregen) dachte ich mir nur so, oh Gott was habe ich mir hier nur eingebrockt! Mittlerweile konnte man auch nicht mehr als 20m sehen so stark war der Nebel(Schade eigentlich, man konnte kaum etwas von der Landschaft sehen). Und irgendwann gab es auch keinen richtigen Weg mehr. Abenteuer pur! Ich war so froh als es irgendwann wieder Bergab ging, meine Lunge pumpte! (Später erzählte Rebecca, sie hatte gelesen, dass nur fitte Menschen diesen Walk machen sollten)

Aber der erste Teil abwärts war teilweise fast so schrecklich wie der Aufstieg! Nur Schotter, kleine Steinchen, dass man fast immer wegrutschte, zum Spaß von Rebecca und mir. Die anderen fanden das glaube nicht so lustig :D

der Spaß begann aber es lohnte sich!

Gegen Nachmittag heiterte es sich noch etwas auf, so dass man doch noch etwas sah. Der letzte Teil vom Walk war noch einmal etwas für Abenteurer, wir mussten einen kleinen aber schnellen Fluss überqueren, natürlich blieben die Füße dabei nicht trocken!

 

Am Abend machte sich bereits der erste Muskelkater bemerkbar. Wir waren zu faul zu kochen, und da wir schon lange vorhatten mal „richtig“ Essen zu gehen, nutzten wir die Gelegenheit und verbrachten einen netten Abend mit unserem Zimmernachbarn Mannuel(Spanier) in einem kleinen Restaurant.

Sonntag ging es wieder auf die Farm.

Auch wenn solche Abenteuer wunderbar klingen, freue ich mich schon auf zu Hause! 

Samstag, 09.11.2013

Vom Leben eines Au pairs

Es ist schon wieder eine Woche seit meinem letzten Blogeintrag vergangen und es ist in der Zeit so viel passiert, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.

Letztes Wochenende wollte ich mich eigentlich mit Rebecca treffen. Sie und ich hatten beide Sonntag frei, und damit sie ihren freien Tag nicht vergeudete, fuhr sie Samstag nach ihrer Arbeit (auch als Au pair) einfach zu mir. Sarah, die Mutti hier, hatte keine Einwände, Freunde von mir sind hier gern gesehen. Rebecca kam spät an und blieb auch über Nacht. Es tat richtig gut mal wieder eine Freundin um sich rum zu haben. Denn langsam steigt die Sehnsucht nach zu Hause und zu all meinen Freunden und Verwandten! Rebecca und ich hatten Sonntag einen entspannten Tag. Nach einem langen Frühstück auf der Terrasse in Sonnenschein! (es war auch ungestört, die Familie war über Nacht bei den Großeltern in der Stadt geblieben) Fuhren wir nach Riversdale zum Strand. Das Wetter war perfekt! Nur das Meer zu kalt, was uns aber nicht abhielt kurz mit den Beinen hinein zu gehen. Auch holte ich mir gleich wieder etwas Sonnenbrand. Ich brauch unbedingt eine stärkere Sonnencreme für den Sommer, meine reicht hier nicht aus…

 

Leider endete der Tag nicht so positiv wie er begonnen hat und ich komme zu dem traurigen Teil der vergangenen Woche. Bereits als ich Sarah kennen lernte, erzählte sie mir von Georges Dad. Er lag im Krankenhaus und es stand nicht gut um ihn. Sonntag Abend kam dann die „Erlösung“ wie George es sagte. Ich versuchte natürlich so gut es ging für die Familie da zu sein. Viele Verwandte kamen vorbei und es wurde viel Zeit gemeinsam verbracht. Es war schön anzusehen wie eine so große Familie (George hat noch vier weitere Geschwister) zusammenhält. Am Donnerstag war dann schon die Trauerfeier. Es war sehr emotional. Auch wenn es ungewollt war, war jeder Moment in der letzten Tag seine Erfahrung wert! Als ich abends zurück auf der Farm war, die Familie schlief eine weitere Nacht in der Stadt, bekam ich noch eine SMS von Sarah. Sie ist sehr froh gewesen, dass ich die letzten Tage und auch Donnerstag da war. Nach dem Gottesdienst wurden noch alle zum Tee eingeladen, währendessen passte ich mit einer neuseeländischen Studentin auf die Enkel und Kinder auf. Eigentlich sollte noch eine Schülerin mithelfen, aber sie kam nicht. Also war ich mit der Studentin (Olivia) allein und um uns herum elf, ja es waren elf Kinder im alter von 1-7. Wir hatten also alle Hände voll zu tun!

 

Doch langsam kehrt auch wieder der Alltag ein.

Hier waren wir Freitag Nachmittag am Strand, der in fünf Minuten mit den "Legomobilautos" zu erreichen ist. 

Dieses Wochenende hat Poppy Samstag und Sonntag jeweils eine Ballettaufführung. Morgen Abend darf ich auch zusehen. Ich bin schon voller Vorfreude die ganzen kleinen Tänzerin zu sehen! Abends warte ich in der Stadt dann auf eine Französin. Sie wird voraussichtlich für ein/zwei Wochen hier auf der Farm mit leben und auch arbeiten. In Frankreich haben ihre Eltern auch eine Farm.

 Mir tut es sehr gut hier auf der Farm zu leben. Ich werde wahrscheinlich auch ein ganzes Stück länger als geplant hier verbringen, zu unsicher sind mir die Bedingungen hier wieder Arbeit zu finden! und wenn es dann richtig Sommer ist habe ich einen Pool im Garten, ich glaube schöner könnte man als Au pair hier nicht leben. Sarah überraschte mich Montag morgen sogar mit Keksen vor meiner Tür! die TimTams sind ein Traum!

Yummy :)

Auch wenn ich es hier nicht immer ganz leicht habe, vorallem mit dem Jüngsten, Digby.. er streckt mir manchmal die Zunge raus, wenn er wütend ist, sagt Schimpfwörter oder schreit mich an "Geh weg", weil er lieber bei seinen Eltern ist. So kann er mich manchmal trotzdem noch überraschen wie als ich ihn ins Bett brachte rief er mich zurück, er möchte noch mal eine Umarmung. Das macht einen immer glücklich. Aber trotzdem vermisse ich euch alle zu Hause und freue mich jetzt schon, wenn ich wieder bei euch bin:)

Freitag, 01.11.2013

Die Farm Matariki

Matariki ist der Name dieser wunderbaren Farm hier!
Sobald die Sonne scheint, der Wind nachlässt ist es hier der perfekte Platz für mich. Der Ausblick und die Umgebung sind hier der Wahnsinn.

die kleinen sind so weit um den Stall zu wechseln

Letztens machte George mit den Jungs und mir eine kleine Tour über die Weiden(ein paar davon, alles ist hier so riesig!) Wir fuhren in einem undefinierbarem Minigeländeauto, hat für mich etwas wie ein Legoauto:D

 das Legomobil:) (Lenkrad ist sogar links!!!) määäh, so viele Schafe!

Auf der Weide durfte ich sogar helfen eine Herde Schafe auf die nächste Weide zu schaffen :) Aber aus unerklärlichen Gründen haben die Schafe nicht gecheckt, dass der Zaun extra für sie offen war, und sie ewig davor standen, bis endlich das erste los rannte. Und die anderen folgten. Kam mir schon wie eine kleine Heidi vor, die ihre Schafe hütet :)

Leider fanden wir auch zwei tote Lämmer, die von ihren Müttern nicht gut genug ernährt wurden...:/

Von einigen Weiden kann man das Meer sehen:)

um euch neidisch zu machen:) Sonne, Sonnenschein und Meer:)

Auch konnte ich hier schon des Öfteren meine Back- und Kochkünste unter Beweis stellen:) ich wurde schon von Sarah "geschimpft" immer zu viele Cookies zu backen, sie kann ihnen einfach nicht widerstehen :D Am Montag war Feiertag, und vor Langeweile backte ich mal wieder, diesmal ein Muffinrezept:) auch denen konnte sie nicht lange standhalten:) es sollte eigentlich ein Dessert für das Abendessen sein, aber die ersten wurden schon vor dem Mittag vernascht :)

Himbeermuffins mit Streuseln :)

Donnerstag sollte ich dann das erste Mal für George, Sarah und mich zum Dinner kochen. Ich entschied mich für Lasagne, die klappte bei Mutti ja auch immer. (Ich verriet nur keinem, dass es meine erste eigene Lasagne war :D) und sie mochten sie, zum Glück.

meine erste Lasagne:)

Samstag, 26.10.2013

Happy Halloween!

Letzte Woche Samstag waren Sarah und George zu einer Geburtstagsparty, mit dem Motto "Halloween" eingeladen. Jeder musste sich verkleiden! und ich sollte mitgehen:)! Sarah besorgte mir noch ein paar Accessoires, damit ich nicht ganz auffiel. Letztendlich versuchte ich eine Hexe darzustellen:)

mit George & Sarah

Die Fahrt dorthin hatte schon etwas besonderes an sich. Es ist hier ja schließlich Frühling, wir hörten im Auto Weihnachtslieder (Sarah liebt Weihnachten, hat mich sogar schon gefragt, ob es zu früh ist nächste Woche die Dekoration heraus zu holenLachend), und fuhren auf eine Halloweenparty! Wenn das mal nicht verrückt ist, dann weiß ich es auch nicht:)

Die Partyslocation war der Hammer! Perfekt zum Thema passend, war die Party in einer Scheune mit dazupassender Deku versteht sich. Alle Gäste waren so verkleidet, dass man kaum noch jemanden erkannte.

der Hingucker des Abends!

Zudem gab es noch eine sehr gefährliche Bowle! Ich will nicht wissen, was da alles drin war! Auf jeden Fall hatte sie eine sehr interessante Wirkung :D Nur gut dass ich am nächsten Tag wieder ausschlafen konnte. und Sarah und George früh von den Kids geweckt wurden, ich glaube denen ging es nicht so gut.Lachend

Das Highlight war aber trotzdem die Geburtstagstorte:) nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch richtig lecker:) 

Yummy :)!

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